Um was geht's?


 

generation.aktionismus, aber warum eigentlich? Oder noch besser: „Was heißt das eigentlich?“

 

Wikipedia sagt:

„Aktionismus ist eine Derivation des lateinischen Begriffs actio für „Handlung“ und bezeichnet handlungsorientiertes Tun. Aktionismus unterstellt betriebsames, unreflektiertes oder zielloses Handeln ohne Konzept, um den Anschein von Untätigkeit oder Unterforderung zu vermeiden oder zu vertuschen.“ BOOM, SITZT.

 

 

„Aktionismus kann auch bedeuten, dass viele Projekte diskutiert oder begonnen, aber nicht zu Ende geführt werden.“

 

„Der Begriff steht auch für unorganisierte politische oder soziale Aktionen, die zwar eine Veränderung bestehender gesellschaftlicher Verhältnisse bezwecken, deren Ziele aber weder genau definiert noch zu Ende gedacht und deren Konsequenzen meist nicht bedacht sind.“ BOOM, SITZT EIN ZWEITES MAL.

 

Und obwohl ich diesen Ausdruck nicht als politisches Konzept verwenden möchte, spricht es mich als „lustvolles Erlebnis, befreiende Tat, Moment der Selbstverwirklichung“ und auch als „Charakter einer Inszenierung, eines Spiels“ an.

 

Das ist es. Damit kann ich mich identifizieren. Zumindest momentan. Ich bin teilweise sprunghafter und entscheidungsunfähiger als so manch anderer. Immer 1000 Ideen in meinem Kopf und zu wenig Zeit, diese auch richtig umzusetzen. Ich tanze oft auf hundert Hochzeiten gleichzeitig, was (anfangs) auch Spaß macht. Verfliegt die anfängliche Euphorie, lässt auch meine Konsequenz nach, obwohl ich mich eigentlich als diszipliniert wahrnehme. (Aber alles geht immer noch besser, stimmt’s?)

 

Texte, Bilder, Visionen, Zitate und Abenteuer sind faszinierende Dinge für mich, um besagte Selbstverwirklichung zu erreichen - um mich frei zu fühlen, ohne einen genauen, durchdachten Plan zu haben, den ich umsetzen möchte. Ein grobes Konzept – ja, aber keine Schritt-für-Schritt-Anleitung. Verträumt, wie ich bin, versuche ich so vieles und scheitere dann an meinen Größenfantasien.

 

Meine Beiträge handeln von Themen wie: sein wahres Ich zuzulassen / seine insgeheimen Träume anzudenken und auch auszuleben / Verlangen nicht zu unterdrücken / offene Kommunikation / seine Ängste bzw. Unsicherheiten zu integrieren, um an Authentizität zu gewinnen / Emotionen spüren / erfüllende Partnerschaften.

 

Auf der Suche nach meiner Bestimmung…denn auch ich selbst bin mit dieser Seite auf dem Weg, mich zu finden, mich anzunehmen und mich zu lieben. Es schließt sich langsam der Kreis, denn mit generation.aktionismus möchte ich mich als chaotische Träumerin, die Begeisterungsfähigkeit en masse mitbringt, sich aber dann im ziellosen Handeln verliert, akzeptieren. Dies nicht als Schwäche anzusehen, sondern als Tatsache hinzunehmen, um das Beste daraus zu machen. Genau jenes, was sich hinter dem Begriff „Aktionismus“ verbirgt.

 

Sei auf weitere Artikel mit neuen Ideen/Events gespannt.  

 

Deine Babsi

 

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